feed and bleed

Dance & Media Performance

Fukushima, eine Naturkatastrophe von Menschen erzeugt – dies ist der Ausgangspunkt der Produktion. Tänzerinnen schaffen Momente vom Werden und Vergehen voll archaischer Lebenskraft: Eine utopische Landschaft – nach einem dramatischen Ereignis, das alles verändert…

‚feed and bleed‘ bedient sich eines raffinierten Tricks: Spezialbrillen bewirken, dass die Hälfte der Zuseher*innen eine unterschiedliche Vorstellung sieht und erlebt. Sie wählen beim Einlass Ihre Brillenfarbe und entscheiden so, ob sie ein elysisches Idyll oder ein apokalyptisches Inferno vorbeiziehen sehen. Mit analogen Mitten erzeugt das Stück einen digitalen Effekt. Begreifbar wird, wie auch Medien Filter gebrauchen.

2014 wurde die Arbeit für den Elevate Award nominiert sowie in Japan auf dem internationalen Tanzfestival Shinjuku in Tokyo und im Toihaus in Salzburg gezeigt. Im Mai 2019 wird das mehrfach preisgekrönte Stück ‚feed and bleed‘ wieder aufgenommen. Einerseits auf Einladung der Tanztage Oldenburg, andererseits im Rahmen des Japan-Schwerpunktes am Toihaus.

Tanz/Choreografie/Kostüme/Idee/Konzept: Cornelia Böhnisch und Katharina Schrott
Musik: Hüseyin Evirgen
Bühne: Marc Ischepp
Technik und Licht: Robert Schmidjell und Alexander Breitner
Texte: Friedrich Hölderlin und Jopa Jotakin

Vorstellungen im Toihaus Theater:
Fr, 24.05.2019 – 19:30
Sa, 25.05.2019 – 19:30

Toihaus on Tour:
10.-14.05.2019 Internationale Tanztage Oldenburg (DE)

…eine außergewöhnliche Tanzperformance … voll berührender Bilder…Salzburger Nachrichten
… hinreißend kraftvolle Musik von Hüseyin Evirgen…Dorfzeitung
…ein unwiderstehlicher Sog durch die Naturwelten…“SVZ
„Die Schönheit der Katastrophe als ruhig bewegtes Ritual … Berührend schön der Paarungsakt…“Krone