Tilting Moments
Performance
Wie lassen sich Momente des Übergangs einfangen? Wann beginnen sie, wo enden sie – und befinden wir uns gerade mitten darin? „Tilting Moments“ erforscht den flüchtigen Augenblick des Umschwungs. In der Performance wird ein großes weißes Tuch eine halbe Stunde lang von drei Tänzerinnen in Bewegung versetzt: Es entfaltet sich, beginnt zu fließen und zu schwingen, wächst an und ebbt ab – Schritte und Atem und Wind. Welle um Welle, aufsteigend und fallend – sie enthüllen die Veränderungen, die überall um uns herum stattfinden. Im Versuch, das Unbeständige zu erfassen, treten Momente des Kippens zum Vorschein.
Gesamtkonzept: Cornelia Böhnisch
Performance: Anna Bárbara Bonatto, Elena Francalanci, Jadwiga Mordarska (in alternativer Besetzung mit Julie Carrere oder Lies Lambrecht)
Musikalische Beratung: Yoko Yagihara
Dramaturgie: Felicitas Biller
Licht und Technik: Julian Besch, Robert Schmidjell
Premiere: März 2023
Hier geht´s zum Trailer
Pressestimmen
„Der Kipppunkt schärft die Aufmerksamkeit: Nachdem das Toihaus mit dem grandiosen Kinderstück „Im Flatterland“ die Kleinsten mit Tüchern, die sich immerfort verwandeln, verzaubert hat, sind nun die Erwachsenen an der Reihe. Mit einem riesigen weißen Seidentuch bereiten drei Tänzerinnen (Anna Bárbara Bonatto, Elena Francalanci, Jadwiga Mordarska) dem Publikum eine sehr angenehme, meditative halbe Stunde. Ein intensives Erlebnis und Jubel bei der Premiere.“dorfzeitung.com - Elisabeth Pichler
„Fließende, sich (fast) ständig verändernde Skulpturen entstehen zwischen den begrenzt wenigen Zuschauer:innen, die auf gleicher Ebene am Rande des Tanzbodens einander gegenüber sitzen. Bis ganz nah an sie heran kommt die große so schwebend leicht erscheinende Stoff-Masse.“Blog Kijuku - KinderJugendKultur - Heinz Wagner
„Langsam fließt das gigantische Tuch knapp über dem Boden von einer Seite der Bühne zur anderen, bevor die Schritte der Tänzerinnen schneller werden, ihre Bewegungen größer. Immer mehr Raum nimmt der Stoff ein, formt sich zu einer Welle, die auf den Zuschauer hereinbricht, um sich, dem Meeer gleich, wieder zurückzuziehen und neu aufzubauen. Leise raschelt der Stoff bei jeder Wendung, zwart streicht die Brise über die Gesichter der Zuschauer. Wolkengleiche Figuren bilden sich aus dem Tuch in ruhigen, sanften Bewegungen. Fast versetzt es in Trance, je länger man dem Schauspiel beiwohnt, gleich einer Meditation taucht man ein und entspannt.“Die Salzburgerin - Doris Thallinger
„Das Guckkastenprinzip wird aufgehoben, die Besucher sitzen mitten auf der Bühne. Dort lässt sich der Stoff erfühlen, den die Tänzerinnen in immer neuen Formen und Gestalten verwandeln – und damit buchstäblich auf Tuchfühlung, mit dem Publikum gehen.“Salzburger Nachrichten - Florian Oberhummer
Fotos
Credit: Fabian Schober

Toihaus Theater „Tilting Moments“ (c) Fabian Schober

Toihaus Theater „Tilting Moments“ (c) Fabian Schober

Toihaus Theater „Tilting Moments“ (c) Fabian Schober

Toihaus Theater „Tilting Moments“ (c) Fabian Schober

Toihaus Theater „Tilting Moments“ (c) Fabian Schober

Toihaus Theater „Tilting Moments“ (c) Fabian Schober

Toihaus Theater „Tilting Moments“ (c) Fabian Schober

Toihaus Theater „Tilting Moments“ (c) Fabian Schober

Toihaus Theater „Tilting Moments“ (c) Fabian Schober

Toihaus Theater „Tilting Moments“ (c) Fabian Schober

Toihaus Theater „Tilting Moments“ (c) Fabian Schober

Toihaus Theater „Tilting Moments“ (c) Fabian Schober

Toihaus Theater „Tilting Moments“ (c) Fabian Schober

Toihaus Theater „Tilting Moments“ (c) Fabian Schober

Toihaus Theater „Tilting Moments“ (c) Fabian Schober