Toihaus x Frieda Paris:
Tilting Moments

Performance & Lesung

21. Februar 2026, 19:30 Uhr

Wie lassen sich Momente des Kippens fassen? Wann setzen sie ein, wo enden sie – und liegen wir mitten darin? Im Zusammenspiel von Performance und Text widmet sich „Tilting Moments“ dem flüchtigen Augenblick des Übergangs. Schritte, Atem und Wind bringen in der Toihaus Performance ein großes Tuch in Bewegung – Wellenschlag um Wellenschlag ein Erheben und Schwinden. „vielleicht hängt das alles mit dem Atem (Hauch), mit dem Auch der Wörter zusammen“, könnte die Autorin Frieda Paris mit ihrem Langgedicht „Nachwasser“ entgegnen (Edition Azur im Verlag Voland & Quist, 2024). Dieser einmalige Abend führt Lesung und Performance zusammen und lässt die Verschiebungen um uns herum durchscheinen.

Gesamtkonzept: Cornelia Böhnisch
Performance: Julie Carrere, Elena Francalanci, Lies Lambrecht
Lesung: Frieda Paris
Musikalische Beratung:
Yoko Yagihara
Dramaturgie: Felicitas Biller
Licht und Technik: Julian Besch, Robert Schmidjell

Dauer: 60 Minuten

 

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Termine

 

Pressestimmen 

„Der Kipppunkt schärft die Aufmerksamkeit: Nachdem das Toihaus mit dem grandiosen Kinderstück „Im Flatterland“ die Kleinsten mit Tüchern, die sich immerfort verwandeln, verzaubert hat, sind nun die Erwachsenen an der Reihe. Mit einem riesigen weißen Seidentuch bereiten drei Tänzerinnen (Anna Bárbara Bonatto, Elena Francalanci, Jadwiga Mordarska) dem Publikum eine sehr angenehme, meditative halbe Stunde. Ein intensives Erlebnis und Jubel bei der Premiere.“dorfzeitung.com - Elisabeth Pichler
„Fließende, sich (fast) ständig verändernde Skulpturen entstehen zwischen den begrenzt wenigen Zuschauer:innen, die auf gleicher Ebene am Rande des Tanzbodens einander gegenüber sitzen. Bis ganz nah an sie heran kommt die große so schwebend leicht erscheinende Stoff-Masse.“Blog Kijuku - KinderJugendKultur - Heinz Wagner
„Langsam fließt das gigantische Tuch knapp über dem Boden von einer Seite der Bühne zur anderen, bevor die Schritte der Tänzerinnen schneller werden, ihre Bewegungen größer. Immer mehr Raum nimmt der Stoff ein, formt sich zu einer Welle, die auf den Zuschauer hereinbricht, um sich, dem Meeer gleich, wieder zurückzuziehen und neu aufzubauen. Leise raschelt der Stoff bei jeder Wendung, zwart streicht die Brise über die Gesichter der Zuschauer. Wolkengleiche Figuren bilden sich aus dem Tuch in ruhigen, sanften Bewegungen. Fast versetzt es in Trance, je länger man dem Schauspiel beiwohnt, gleich einer Meditation taucht man ein und entspannt.“Die Salzburgerin - Doris Thallinger
„Das Guckkastenprinzip wird aufgehoben, die Besucher sitzen mitten auf der Bühne. Dort lässt sich der Stoff erfühlen, den die Tänzerinnen in immer neuen Formen und Gestalten verwandeln – und damit buchstäblich auf Tuchfühlung, mit dem Publikum gehen.“Salzburger Nachrichten - Florian Oberhummer

Fotos
Credit: Fabian Schober