„Science meets Fiction“

In zahlreichen Veranstaltungen werden vom 27. September bis 10. Oktober fiktionale Zukunftsentwürfe und wissenschaftliche Erkenntnisse in Beziehung zueinander gesetzt. „It’s the end of the world as we know it“ lautet das diesjährige Motto von Science meets Fiction. Wir interessieren uns dabei besonders für den zweiten Begriffsbestandteil „…as we know it“, d. h. für die Hinweise auf Transformationsprozesse, die nicht das Ende der Welt, sondern eine andere und vielleicht auch bessere Welt bedeuten. Die Science-Fiction-Beiträge zu katastrophischen possible futures beinhalten in aller Regel ja auch Visionen von preferable futures, also erstrebenswerte Zukunftsentwicklungen, zu denen wir gerade angesichts drohender Gefahren fähig sind. Darauf wollen wir unseren Fokus legen.

Wir wünschen gute Unterhaltung, anregende Gespräche und zukunftsweisende Gedanken!

 

„Science meets Fiction“-Festival @ Toihaus

Freitag, 08. Oktober 18:30 Uhr

„Material Speculations“
Fragen an die Smarten Dinge von Morgen

Exhibition / Ausstellung 

Spekulative Zukunftstechnologien bilden im Genre Science-Fiction damals wie heute ein Tor in eine andere Welt, die insbesondere auch über eine eigene Materialität ausgedrückt wird. Einige der spekulativen Materialien von gestern sind heute Realität und die Forschung an neuen Materialien und deren Eigenschaften sind wichtige Innovationstreiber. Sie eröffnen neue Möglichkeiten zur Interaktion mit Technologie und verlangen nach einem Diskursraum, um darüber zu reden, was wir uns von den Smarten Dinge von Morgen erwarten. Im Zuge von „Material Speculations“ gewährt das Salzburg Center for Smart Materials Einblick in seine Arbeit, in dem interdisziplinär Zukunftsvisionen für smarte Materialien entwickelt und umgesetzt werden. Wir laden Sie in diesem interaktiven Event ein, in eine Welt einzutauchen, in der die smarten und biogenen Materialien von Morgen uns heute schon zum Staunen bringen.

Center for Human-Computer Interaction University Salzburg (HCI) 

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Samstag, 09. Oktober 17:00 Uhr / 18:00 Uhr / 19:00 Uhr 

„TON – Performance in a circle“ 

Theater als Experimentierraum für Neues
Die Welt, wie wir sie kennen, geht zu Ende. Oder anders: Unsere Umwelt besteht aus unzähligen Enden und Anfänge. Woher kommt aber das Neue? Wie gehen wir mit Ideen um, die sich vom altbekannten Narrativ unterscheiden? Welche Rolle spielt hier das Theater? Der Zukunftsforscher Robert Jungk sah die Bühne als Experimentierfeld für Neues. Die Performance „TON – Performance in a circle“ ist ein solches Experiment, es sprengt jegliche Art von Vorstellung klassischen Theater-Settings, wenn es nach der Wechselwirkung zwischen Ton und Mensch fragt.

Im Anschluss an die drei Aufführungsdurchläufe diskutieren wir ab ca. 19:45 Uhr mit der Regisseurin und künstlerischen Toihaus-Co-Leiterin Cornelia Böhnisch über Gemeinsames und Trennendes von Theater und Zukunftsforschung: Ein Gespräch über die Unvorhersehbarkeit eines Theaterabends, die Unbestimmbarkeit der Zukunft und wie Theater hilft, Neues zu erschaffen – Neues, das wir bisher nicht kannten. Moderation: Katharina Kiening

Kostenlose Zählkarten für die Aufführungen von „TON – Performance in a circle“ und das Publikumsgespräch!

 

Gesamtprogramm „Science meets Fiction“-Festival (pdf)

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