Jazz & The City @ Toihaus

Von 14. – 16. Oktober ist Jazz & The City, das Jazz-Festival in der Salzburger Altstadt im Toihaus Theater zu Gast.

Programm Jazz & The City 

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Donnerstag, 14. Oktober

Ton in Ton

16:00 Uhr

Ein Stück mit Tanz und Live-Musik ab 1 Jahr

Ein Klumpen Ton, eine Tänzerin, ein Musiker – gemeinsam formen sie mit ihren Körpern Töne. Kulen, Mulden, Matsch! Was lässt sich noch entdecken?
Mit „Ton in Ton“ begeben wir uns auf Spurensuche und zeigen, wie verschiedene Töne ineinander übergehen. Jeder Ton eine Berührung, jede Berührung ein Klang,
jeder Klang eine Form: Berührungen werden zu Spuren, Spuren zu Landschaften, Landschaften formen eine Welt. Berge, Hügel, ein Elefant? Eine große Nase oder doch eine Rutsche ins weite Meer? Eine Meerespfütze? Umkreist von Gitarrenklängen entwickelt der Ton in den Händen der Tänzerin sein Eigenleben!

Regie: Cornelia Böhnisch, Katharina Schrott
Tanz: Anna Bárbara Bonatto
Gitarre: Raúl Rolón
Dramaturgie: Felicitas Biller
Musikdramaturgie: Yoko Yagihara
Bühne / Kostüm: Cornelia Böhnisch
Licht / Technik: Alexander Breitner, Robert Schmidjell

In enger Zusammenarbeit mit dem bildenden Künstler Gerold Tusch.

Gleich Zählkarten sichern! 

Pascal Schuhmacher „SOL“

20:00 – 21:00 Uhr

Ausgesprochen gerne bekennt sich dieses Festival „schuldig“: 2018 hat es den Vibraphonisten Pascal Schumacher zu seinem ersten Solokonzert „überredet“. Dieser verliebte sich ins intime Spiel, nahm die CD „SOL“ auf und schwebt seitdem in selbst gewählter Einsamkeit durch ambient-nahe Gefilde, die als „Neoklassik“ zu bezeichnen falsche Erwartungen wecken könnte. Seine klangintensiven Miniaturen relativieren die „Naivität“ manch bewusst schlichter Melodien durch elektronische Soundirritationen. Dass Salzburg den Luxemburger nicht ganz fürs Zusammenspiel verdorben hat, wird er außerdem in diversen Duo-Besetzungen demonstrieren. Sogar ein Vierer scheint nicht ganz ausgeschlossen…

22:30 – 23:30 Uhr

Training

TRAINING ist das Duo von Johannes Schleiermacher (Sax, Flöte, Synth) und Max Andrzejewski (Drums, Synth, Electronics, Voice). Ein TRAINING für größtmögliche musikalische Freiheit, Ekstase und Spiritualität. Ausgehend von unmittelbaren, durchlässigen, undogmatischen kompositorischen Miniaturen ist TRAINING das Werkzeug, das Sprungbrett, das Gefäß für diese Bedürfnisse.

 

Freitag, 15. Oktober

Open House mit Alfred Vogel

18:00 – 21:00 Uhr

Beim Open House ist der ganze Raum als Bühne gedacht. Sowohl die Stage wie auch die Bar. Kunst ist Kommunikation – als Performance, im Gespräch davor, danach oder während der Proben. Von 18:00-22:00 Uhr ist der Gastgeber am Freitagabend der Schlagzeuger Alfred Vogel. Wer ihn an seinem Schlagzeug begleiten wird, bleibt eine Überraschung – sowohl für ihn, wie auch für die Gäste… Und zwischen den Sets gibt es kühle Getränke und gute Zeit mit guten Leuten. Um 22:30 Uhr gibt es im Anschluss ein Konzert mit Pascal Schumacher SOL.

 

 

Samstag, 16. Oktober

Rapport: Duo Kranzelbinder & Sartorius

16:30 – 17:30 Uhr

Ein lange gehegter Traum wird in diesem Projekt wahr: Nachdem die beiden Ausnahmemusiker bereits seit vielen Jahren versuchen, mehr Musik miteinander zu machen, ergab sich im Herbst 2021 die Chance, in einer ganztägigen Aufnahmesession 33 Schallplatten aufzunehmen und direkt auf Vinyl zu pressen. Das Ergebnis dieser zwölfstündigen Reise wird exklusiv in Salzburg präsentiert!

Openhouse mit Pascal Schuhmacher

18:00 – 21:00 Uhr

Beim Open House soll der ganze Raum eine Bühne sein. Sowohl die Bühne als auch die Bar. Kunst ist Kommunikation – als Performance, im Gespräch vor, nach oder während der Proben. Am Samstagabend von 18:00-22:00 Uhr ist der Vibraphonist Pascal Schumacher zu Gast. Wer ihn auf seinem Instrument begleiten wird, bleibt eine Überraschung – sowohl für ihn als auch für die Gäste. Und zwischen den Sets gibt es kühle Drinks und gute Laune mit guten Leuten. Um 22.30 Uhr gibt es ein Konzert mit Urban Strings und Paul Frick Zeitknick.

Urban Strings Zeitknick mit Paul Frick

22:00 – 23:00

Work in progress: Das „Ensemble Resonanz“ trägt gewissermaßen Laborkittel, wenn es in Salzburg an der Erstaufführung eines Abenteuers arbeitet, an einem ganz bewussten „produktiven Missverständnis“. Paul Frick (Brandt Brauer Frick, Tangerine Dream) kommt per Live-Elektronik ins Spiel, bei dem es darum geht, alte Kompositionen als Materialbaukasten für Neues zu verwenden. Also zu „missbrauchen“? Eher eine Umwidmung zum Ausgangspunkt für eine Brücke ins Jetzt. Ein (noch) radikalerer Prozess also, als bei den beiden anderen Resonanz-Projekten für Salzburg. Übrig bleiben „unbestimmte Ahnungen von Vertrautem“.