Was passiert mit mir, wenn ich auf etwas treffe, das nicht den gewohnten Sinneseindrücken entspricht – wenn sich das Gefühl auf der Haut vom Bild, das von den Augen wahrgenommen wird, unterscheidet? Was kann ich mit meinen Sinnen ‚begreifen‘ – und was entzieht sich dieser Wahrnehmung? Was berühre ich – und was berührt mich?

Am Beginn der neuen Spielzeit mit dem Leitthema ‚Berührungen‘ macht sich ein kleines Ensemble aus Performer*innen und Musiker*innen auf eine Reise an die Grenze der Wahrnehmungen. Es ist dieses Auf-der-Kippe-stehen, das Flimmern, Vibrieren und Schwanken zwischen den Sphären, das interessiert. In dieser Position zwischen Gedanken und Materie, Material und Objekt, oben und unten, drinnen und draußen – zwischen Sein und Nicht-Sein – entscheidet sich für jede und jeden, ob das Bild kippt, in welche Richtung, und wann.

Die Performer*innen bewegen sich durch verschiedene Set-ups – Berührungslandschaften, die organisch gewachsen scheinen. In der daraus entstandenen Rauminstallation wird dieser ‚Garten‘ im Anschluss an die Vorstellung begehbar, die Interaktion mit unterschiedlichen Aggregatzuständen des sich verfestigenden Weiß – vom Flüchtigen zum Konkreten – individuell erlebbar. Nic Lloyd schafft Klangräume, die von Angelika Miklins Barockcello bespielt werden. Ein Angebot der Reise an die eigenen Kippmomente der Wahrnehmung.

Idee, Regie, Choreographie: Cornelia Böhnisch
Performance: Elena Francalanci, Lisa Magnan, Pascale Staudenbauer
Musik: Nic Lloyd (DJ), Angelika Miklin (Cello)
Raum: Paul Horn
Dramaturgische Beratung: Julia Schwarzbach
Musikalische Beratung: Yoko Yagihara
Licht, Technik: Alexander Breitner, Robert Schmidjell

Premiere: Fr 12.10.2018 – 19:30

Weitere Vorstellungen:
Sa 13.10. – 19:30
Do 1.11. – 19:30
Fr 2.11. – 19:30
Sa 3.11. – 19:30
Do 15.11. – 19:30
Do 22.11. – 19:30
Fr 23.11. – 19:30
Sa 24.11. – 19:30

TICKET

 

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